Hausach auf Konfrontationkurs mit dem Ordinariat

 

„Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns den Pfarrer klaut!“

 

Unter diesem Motto veranstaltet die Seelsorgeeinheit Hausach-Hornberg zum Abschluss einer beispiellosen, mehrwöchigen Protestaktion in allen Medien eine Demonstration vor dem Ordinariat Freiburg.

 

Ort:       Ecke Herrenstraße – Schoferstraße

Datum: Dienstag, 27. Juli 2021, 19.00 Uhr

 

Hintergrund dieser Wut, Entrüstung und Enttäuschung ist die beispiellose Form der Beendigung der Probezeit von Pfarrer Christoph Nobs in der Diözese. Weder mit dem Betroffenen noch mit dem PGR der Seelsorgeeinheit fand vor der Entscheidung ein Gespräch statt. Das Denunziantentum feiert! Die Kirchenoberen schaffen es ein weiteres Mal die Kirche Jesu an die Wand zu fahren.

Innerhalb weniger Wochen muss er die Seelsorgeeinheit verlassen und darf ab 31. Juli in der Diözese keinen Gottesdienst mehr halten.

 

Die Kinzigtäler Jakobuspilger sind ebenfalls entsetzt über dieses unchristliche und unmenschliche Verhalten des Ordinariats, mit Erzbischof Burger an der Spitze.

Christoph Nobs war es, der den Pilgergottesdienst am Hausacher Cruz der Ferro initiierte. Wir haben ihn als einen tief religiösen Pfarrer erlebt, der das lebt, was er predigt, der mit seinem persönlichen Stil jeden sofort erreicht, ein echter Seelsorge und Hirte. Ja, er war auch „Donnersohn“ wie Jakobus.

 

Sagt klar und deutlich seine Meinung auf dem Hintergrund des Evangeliums. Es braucht kein Lesen zwischen den Zeilen. Wurde Jakobus verstoßen? Nein, er war stets an der Seite Jesu?

Wir sind dankbar, dass wir diese kurze, aber intensive Zeit miteinander erleben durften. Ein Geschenk. Ein von Herzen kommendes Ultreia! Weiter so!

 

Pilgerweg ist Lebensweg mit allen Leiden und Freuden.

 

So wollen wir am Samstag, 24. Juli, dankbar und mit Begeisterung, wenn es auch schwer fällt, das Jakobusfest gemeinsam mit Christoph Nobs feiern.